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Sehenswürdigkeiten
Die Stadt Essen bietet für Besucher jeden Alters ein abwechslungsreiches Programm. Hier eine kleine Auswahl davon.
Aalto-Theater Nach Plänen des weltberühmten finnischen Architekten Alvar Aalto errichtetes und 1988 eröffnetes Opernhaus. Herausragendes Beispiel für die Baukunst des 20. Jahrhunderts. Repertoire-Spielplan mit den wichtigsten Werken europäischer Opernliteratur sowie Ballett und Musicals. Alte Synagoge Als größtes jüdisches Gotteshaus in Deutschland von 1911 bis 1913 erbaut. Repräsentativer Kuppelbau in Muschelkalk. In der Reichsprogromnacht 1938 innen ausgebrannt. Später zur Gedenk- und Dokumentationsstätte umgestaltet. Baldeneysee Acht Kilometer langer Ruhrstausee im Süden der Stadt, eingebettet in dicht bewaldete Uferhöhen. Beliebtes Naherholungsgebiet und Wassersportzentrum, Austragungsort der größten deutschen Binnensegelregatta. Basilika St. Ludgerus Ehemalige Abteikirche der fürstlichen Reichsabtei Werden. Errichtet 1256 als letzter Monumentalbau der Staufischen Romantik im Rheinland. Begräbnisstätte des Heiligen Liudger. Einkaufszentrum Limbecker Platz Deutschlands größtes innerstädtisches Einkaufszentrum verspricht ein besonderes Einkauserlebnis mitten in der Essener City. Nach der kompletten Fertigstellung im Herbst 2009 laden auf einer Fläche von 70.000 qm rund 200 Geschäfte, Cafés und Restaurants zum Shopping auf 3 Ebenen ein. Essener Münster Heutige Domkirche des Bistums Essen, ehemals Stiftskirche des hochadeligen Damenstiftes, das Bischof Altfrid von Hildesheim 852 gründete. Dreischiffige Hallenkirche zwischen 1275 und 1307 erbaut. Enthält Teile der um 1000 unter Äbtissin Theophanu errichteten Basilika: achteckigen Turm, Westwerk, Atrium und Chorkrypta. Gartenstadt Margarethenhöhe Haupteingang über Brückenkopf. Waldgesäumte Wohnsiedlung nach Entwürfen des Architekten Georg Metzendorf 1910 bis 1931 im Stile einer malerischen Kleinschmidt errichtet. Gestiftet von Margaretha Krupp. Grugapark Einer der größten und schönsten deutschen Stadtgärten. Angebotsvielfalt mit botanischem Garten und Blumenterrassen, Tiergehegen und Tropenhäusern, Rollschuhbahn, Spiel- und Tennisplätzen, Gastronomie und Musikpavillon. Historisches Kettwig Ortskern des erst 1975 eingemeindeten südlichsten Stadtteils, geprägt von reizvoller Fachwerkarchitektur aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sockel und Grundmauern mittelalterlich. Museum Folkwang Eine der bedeutendsten deutschen Kunstsammlungen mit Meisterwerken von der Romantik um 1800 bis zur heutigen Avantgarde. Gemälde, Grafiken und Skulpturen, ergänzt durch eine erstklassige fotografische Abteilung. * Philharmonie / Saalbau Eines der bedeutendsten Konzerthäuser und Veranstaltungszentren Europas. Ein gestalterischer Dialog der denkmalgeschützten Elemente mit den neugeschaffenen Einbauten, Materialien und Farben als architektonisches Gesamtkonzept. Schloß Borbeck Wasserschloß von etwa 1360 mit schönem Park. Bis 1803 Sommerresidenz der Fürstäbtissinen von Essen. Im 18. Jahrhundert zum heutigen barocken Erscheinungsbild umgebaut. Innen inzwischen entkernt und als Bürgerzentrum genutzt. Schloß Hugenpoet Barockes Wasserschloß von 1647. Im 19. Jahrhundert bauliche Veränderungen nach niederländischen Renaissance-Vorbildern. Kostbare Innenausstattung mit reliefverzierten Kaminen. Heute Hotel und Restaurant mit historischem Inventar. Villa Hügel Ehemals Residenz der Fabrikantendynastie Krupp, heute Schauplatz großer Ausstellungen und stilvoller Kammerkonzerte. In einer an viktorianischen Vorbildern orientierten klassizistischen Formensprache 1872 von Alfred Krupp erbaut. Dauerausstellung zur Firmen- und Familiengeschichte. Umgeben von einem 75 ha großen gepflegten Waldpark mit botanischen Raritäten und eindrucksvollem alten Baumbestand. * Während des Um-/ Neubaus des Museums Folkwang sind die Glanzstücke des Museums in der Villa Hügel zu sehen. Zeche Carl Schachtanlage, bestehend aus Maschinenhalle, Kesselanlage, Kasinogebäude und Malakowturm (Förderturm, nach historischem Vorbild der Festung Sewastopol auf der Krim benannt) von 1856. Teile des Ensembles bilden heute das Zentrum der Alternativkultur im Ruhrgebiet. Zeche Zollverein Schachtanlage aus den 30er Jahren, die mit ihrem Doppelbockgerüst und den Stahlfachwerk-Gebäuden im Bauhaus-Stil zu den bedeutendsten Schöpfungen der Industriearchitektur zählt. Als letzte Essener Zeche 1986 stillgelegt. Seit 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben, wird es heute zu Kulturzwecken genutzt.
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11.01.2010
Wir sind Kulturhauptstadt 2010 und das Ruhrgebiet feiert! Der Auftakt zu zahlreichen Festlichkeiten und Veranstaltungen in diesem Jahr fand an diesem Wochenende auf dem Gelände der Zeche Zollverein statt.
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