Team - Ausflug des VKH

Am 12. Juni 2018 startete die Mannschaft des VKH seinen diesjährigen Team-Ausflug mit einem Gottesdienst durch Bundespräses Holtkotte in der Kapelle des Kolpingwerk Deutschland.

Beflügelt von der wunderbar familiär gestalteten Messe und einer guten Tasse Kaffee im Restaurant des Kolping Hotel am Römerturm, machten sich die Teammitglieder auf zum „Farina Duftmuseum“, wo uns ein Schauspieler in der Rolle des Johann Maria Farina, dem Gründer der Parfum-Manufaktur „Johann Maria Farina – gegenüber dem Jülichs-Platz“, erwartete und ins frühe 18. Jahrhundert entführte. Der italienische Parfümeur Johann Maria Farina (1685–1766) schuf 1709 aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Wahlheimatstadt „Eau de Cologne“ zum ersten Mal in einem Brief von 1742 so benannte. Das Haus „Farina gegenüber“ übernahm damit die Herkunftsbezeichnung, die französische Offiziere dem Eau Admirable beigegeben hatten, und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“, das noch heute von der Firma in unveränderter Rezeptur hergestellt wird.

Beduftet ging es weiter zum Schiffsanleger von KölnTourist in Höhe des Kölner Hauptbahnhofes, von wo das Team zu einer Panoramarundfahrt auf dem Rhein startete. Bei Butterbrezeln und Kaffee ging es „d’r Rhing erop und d’r Rhing erav“ (den Rhein hinauf und den Rhein hinunter) bis Rodenkirchen und zurück. Vorbei an der wunderbaren Rheinpromenade, dem Schokoladenmuseum und den architektonisch eindrucksvollen Kranhäusern des Rheinauhafens.

Im Anschluss schlenderten wir hinüber zu St. Kunibert und sahen uns begleitet vom Spiel der 1993 durch den Schweizer Orgelbauer Kuhn erbauten Orgel die Kirche an. Der dreischiffige Kirchenbau ist Kölns jüngste unter den großen romanischen Kirchen und bildet seit 1993 wieder die markanteste Silhouette im Stadtpanorama nördlich des gotischen Kölner Domes. Im Chorraum ist eine 1955 von Elmar Hillebrand gestaltete Bodenplatte eingelassen, die auf die Krypta und den Kunibertspütz (Brunnenschacht) verweist. Der Legende nach befinde sich auf seinem Grund eine Art Paradies, in dem Kinder spielten und von der Jungfrau Maria mit Brei gefüttert wurden. Nach Ansicht der Kölner wurden die Kinder also nicht vom Storch gebracht, sondern entsprangen dem Kunibertspütz. Bis ins 19. Jahrhundert hielt sich der Brauch, dass Frauen mit nicht erfülltem Kinderwunsch Wasser aus diesem Brunnen tranken. Herausragend sind die während des Krieges eingelagerten und deshalb erhalten gebliebenen Originalfenster aus dem frühen 13. Jahrhundert (um 1230).

Bei einem guten Päffgen-Kölsch und herrlichen kölschen Spezialitäten nahm ein wunderbar harmonischer Team-Tag seinen Ausklang in der kleinen, aber feinen Gaststätte „Max Stark“.

Text: C. Hecker
Bildnachweise: Verband der Kolpinghäuser e.V.

18.06.2018

Informationen

Bilder

Das Team nach dem Gottestdienst im Kolpingwerk Deutschland. v.l.: Dr. Alexander Herb, Erna Amrein, Alexandra Siepmann, Nicole Simberger, Carmen Hecker, Christina Borchert, Ulrich Vollmer, Siglinde Kieserg, Bundespräses Josef Holtkotte und Eva Haack
...im Farina Duftmuseum
... während des Rundgangs in St. Kunibert
Prost! - Ausklang und Stärkung in der Gaststätte "Max Stark"

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