Kolpinghäuser in

PRESSEMELDUNG Jugendwohnen stärken und die aktuelle Ausbildungssituation verbessern!

Das Kolpingwerk Deutschland und der Verband der Kolpinghäuser im Austausch mit den Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich und Sybille Benning

Die beiden Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich und Sybille Benning brennen für die Themen berufliche Ausbildung und Jugend- bzw. Azubiwohnen, das wurde im virtuellen Austausch deutlich. Im Gespräch mit dem Kolpingwerk Deutschland (KWD) und dem Verband der Kolpinghäuser (VKH) haben die beiden CDU-Abgeordneten insbesondere die Bedeutung des Jugendwohnens für Auszubildende im ersten Lehrjahr und im Rahmen der Fachkräftesicherung unterstrichen. Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt wurde die Notwendigkeit, die Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit zu verbessern, in den Fokus gerückt.


Der VKH hat zudem auf die insbesondere in Bayern bestehenden Hürden für einen Defizitausgleich der entstandenen Einnahmeausfälle bei den gemeinnützigen Jugendwohnheimen aufgrund der Corona-Pandemie hingewiesen. Angesprochen wurde auch die Investitionskostenförderung im Jugendwohnen, da das bisher bundesweit einzige Programm über die Bundesagentur für Arbeit Ende 2021 ausläuft, über eine Fortführung wurde noch nicht entschieden. Dringend notwendig sind jedoch Investitionen für den Erhalt, die Modernisierung und Digitalisierung im Jugendwohnen. Die niedrigen Rücklagen, die den gemeinnützigen Einrichtungen erlaubt sind, wurden durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie aufgezehrt. Die Teilnehmenden der Austauschrunde sind sich einig, dass politische Entscheider*innen auf Bundes- und Landesebene, aber auch in den Kommunen, das Jugendwohnen als Teil der Ausbildungsinfrastruktur stärker fördern müssen – in den Bereichen Jugendarbeit und Ausbildungsmarkt ebenso wie im Bereich der Bauförderung.


Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt hat das KWD unter anderem auf das sinkende Ausbildungsplatzangebot hingewiesen. Gerade in der Ausbildungsförderung und Jugendsozialarbeit sei eine digitale Offensive notwendig, insbesondere sozial benachteiligten jungen Menschen fehlt es an digitaler Ausstattung und Qualifikation. Auf dem Arbeitsmarkt werden Tätigkeiten, für die eine geringere Qualifizierung ausreichend ist, zunehmend digitalisiert und automatisiert. Hierdurch fallen für die betroffenen jungen Menschen viele Tätigkeitsbereiche weg. Damit die Digitalisierung auch für sozial benachteiligte junge Menschen eine Chance auf Beschäftigung und Aufstieg darstellt, müssen insbesondere Berufsbildungsmaßnahmen im Rahmen der Jugendsozialarbeit finanziell und personell besser ausgestattet werden, damit notwendige Kompetenzen für die Arbeit 4.0 vermittelt werden können. Ein DigitalPakt Jugendsozialarbeit/Ausbildungsförderung – analog zum DigitalPakt Schule – wäre hier angebracht und sinnvoll.

KWD und VKH sind sich sicher, dass ihre Anliegen bei den beiden Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich, zugleich Bundesvorsitzende des Kolpingwerks Deutschlands, und Sybille Benning gut aufgehoben sind. Die Themen Ausbildung und Azubiwohnen sind beiden eine Herzensangelegenheit, die neuen Impulse werden in ihre politische Arbeit einfließen.
Das Kolpingwerk Deutschland und der Verband der Kolpinghäuser im digitalen Austausch mit den Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich und Sybille Benning.

Text.: Alissa Schreiber/Torben Schön

13.04.2021

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