Bezahlbarer Wohnraum ist für viele junge Menschen längst zu einer entscheidenden Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung geworden. Ein Beitrag der rbb24 Abendschau zeigt, wie schwierig die Wohnungssuche insbesondere in Großstädten sein kann. Das Azubi- und Jugendwohnen bietet hier eine wichtige Antwort.
Hier geht es zum TV-Beitrag, der am 31.08.2026 in der rbb Abendschau lief: "Azubis in Wohnungsnot"
Eine Ausbildung in einer anderen Stadt beginnen, auf eigenen Beinen stehen und beruflich durchstarten: Was nach einem selbstverständlichen Schritt in die Zukunft klingt, stellt viele junge Menschen vor eine große Herausforderung. Denn mit dem Ausbildungsplatz beginnt häufig auch die Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft.
Der Beitrag „Azubis in Wohnungsnot“ der rbb24 Abendschau macht deutlich, wie angespannt die Situation ist. Gerade dort, wo Wohnraum knapp und teuer ist, konkurrieren Auszubildende mit vielen anderen Wohnungssuchenden. Mit einer Ausbildungsvergütung sind die hohen Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt häufig kaum zu stemmen.
Azubi- und Jugendwohnen schafft Perspektiven
Für den Verband der Kolpinghäuser (VKH) ist deshalb klar: Wer jungen Menschen gute Chancen auf Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen will, muss auch das Wohnen mitdenken.
Genau hier setzt das Azubi- und Jugendwohnen bei Kolping an. Die Angebote schaffen bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen, die für ihre Ausbildung oder ihren beruflichen Weg ihr gewohntes Umfeld verlassen. Dabei geht es um weit mehr als ein Zimmer und ein Dach über dem Kopf.
Das Azubi-und Jugendwohnen bietet jungen Menschen ein Zuhause auf Zeit. Gemeinschaft, sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung im Alltag helfen ihnen dabei, in einer neuen Stadt anzukommen, die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren und Schritt für Schritt ein selbstständiges Leben aufzubauen.
Jugendwohnen ist auch Fachkräftesicherung
Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende betrifft dabei nicht nur die jungen Menschen selbst. Sie ist zunehmend auch eine Frage der Fachkräftesicherung.
Unternehmen und Betriebe können Ausbildungsplätze nur dann erfolgreich besetzen, wenn junge Menschen die Möglichkeit haben, dort zu leben, wo ihre Ausbildung stattfindet. Fehlt bezahlbarer Wohnraum, werden Entfernungen schnell zum Hindernis – und im schlimmsten Fall kann eine Ausbildung daran scheitern.
Investitionen in das Azubi- und Jugendwohnen sind deshalb auch Investitionen in Ausbildung, berufliche Mobilität und die Fachkräfte von morgen.
Der Verband der Kolpinghäuser setzt sich dafür ein, die Bedeutung des Azubi- und Jugendwohnens sichtbar zu machen und gute Rahmenbedingungen für entsprechende Angebote zu schaffen.



