Für Arbeitgeber
und Jugendämter

Informationen für Unternehmen, Kommunen und Organisationen

Die sich über das Jugendwohnen informieren oder dieses nutzen möchten

Das Kolping Jugendwohnen ist bunt – fast 40 Einrichtungen in Trägerschaft von Kolping bieten Auszubildenden, aber auch anderen jungen Menschen, ein Zuhause zum Wohlfühlen. Die Bewohner haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen für das Jugendwohnen entschieden. Oft liegt der Ausbildungsplatz weit weg von zu Hause, manchmal wollen die jungen Menschen zwischen 14 und 27 auch einfach „raus von Zuhause“.

Im Jugendwohnen können sie schnell neue Leute kennen lernen und an vielfältigen Freizeitaktivitäten teilnehmen. Nicht selten sind es die Ausbildungsbetriebe, die ihre neuen Azubis auf das Wohnangebot aufmerksam machen, einige Unternehmen haben mit den Einrichtungen feste Platzkontingente vereinbart.

Alissa Schreiber Fachreferentin Jugendwohnen
(in Elternzeit)
+49 (0) 221 / 29 24 13 - 11 schreiber@kolpinghaeuser.de
  • Verband der Kolpinghäuser (VKH)

Das Herzstück des Kolping Jugendwohnens ist die sozialpädagogische Begleitung, in deren Rahmen junge Menschen am Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf, aber auch bei der Verselbständigung individuell unterstützt werden. Ausgebildete Sozialpädagogen haben bei Bedarf jederzeit ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohner, egal ob es um Probleme in der Ausbildung oder ganz alltägliche Fragen wie Haushaltsführung oder Liebeskummer geht. Finanzierungsmöglichkeiten eines Wohnheimplatzes sind u.a. die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), im Blockschulbereich zahlen einige Bundesländer Pauschalen für Unterkunft und Verpflegung, und in manchen Fällen springt auch das Jugendamt ein. 

Vorteile für Schulen und Betriebe

Grundsätzlich steht jeder Wohnheimplatz im Kontext der schulischen oder beruflichen Ausbildung und bietet zukünftigen Fachkräften bezahlbaren Wohnraum. Junge Menschen im Kolping Jugendwohnen haben mehr Erfolg in Schule und Berufsausbildung, da sie in einer strukturierten Umgebung begleitet und unterstützt werden.

Jugendwohnen fördert Mobilität am Ausbildungsmarkt, bringt Auszubildende und Ausbildungsbetriebe zusammen und macht somit für junge Menschen den Abschluss eines Ausbildungsvertrages attraktiver. Etwa die Hälfte aller Auszubildenden im Jugendwohnen hätte die Ausbildungsstelle ohne den Platz im Jugendwohnen nicht angenommen.

Knapp ein Viertel der jungen Menschen gibt an, dass sie ohne die Unterstützung im Jugendwohnen die Ausbildung abgebrochen hätten. Ausbildungsbetriebe können zudem durch Jugendwohnheimplätze ihren Fachkräftebedarf überregional sichern.
 

Vorteile für Eltern und Organisationen 

Die Kolping Jugendwohnheime sind kompetente Partner im Übergang von der Schule in den Beruf. Besonders für minderjährige Auszubildende sind Sicherheit und Schutz wichtig, wenn der Lebensort nicht mehr bei den Eltern ist. Hier bieten ausgebildete Pädagogen Unterstützung und Orientierungshilfen in der neuen Umgebung.


Möchten Sie im Jugendwohnen beruflich tätig sein? 
Schauen Sie in die Job- und Pächterbörse des Verbands der Kolpinghäuser e.V.