Christina Borchert und Alexander Herb im www.domradio.de

Christina Borchert und Alexander Herb berichteten heute live im Kölner Domradio. Moderatorin Hilde Regeniter wollte natürlich wissen, was das besondere an der gemeinnützigen Familienerholung ist. Christina Borchert wies besonders darauf hin, dass die Familienerholung mit der folgenden Formulierung „Gerade für Kinder und Familien in belastenden Lebenssituationen kommen Erholung und Entspannung häufig zu kurz. Für sie wollen wir die Familienerholung am Bedarf orientiert weiterentwickeln.“ konkret im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht. Die Tatsache dass derzeit acht Bundesländer individuell Familien bei solch einem Urlaub fördern und NRW ab dem nächsten Jahr auch wieder in diese Förderung einsteigt, ist schon ein deutliches Signal, wie wichtig das Konzept der Familienferienstätten in der heutigen Zeit ist. Natürlich durfte auch der Hinweis auf die brandaktuelle und druckfrische Broschüre „Familienerholung für Menschen mit Handicap, Pflegebedürftige und Angehörige mit Pflegeverantwortung“ nicht fehlen. Erstmals gibt es solch ein zielgruppenorientierten Angebot von 32 Häusern. Ein Novum!

Alexander Herb erläuterte daraufhin, worin der Unterschied zu einem sog. Robinson-Club besteht. Er selbst war in den letzten beiden eigenen Urlaubswochen mit dem Wohnmobil unterwegs und nutzte die Gelegenheit, drei Familienferienstätten einen Besuch abzustatten. Dass genau zu diesem Zeitpunkt im evangelischen Huberhaus in Wernigerode bei Frank Barth Familien aus prekären Verhältnissen aus Halle an der Saale Ferien machten, war ein besonderer Zufall. Denn natürlich ist das eine der ureigensten Zielgruppen unserer Feriendörfer. Welche Chance für die Urlauber erwächst, mit christlichen Inhalten in Kontakt zu kommen, beschrieb er am Beispiel von Haus St. Ursula südlich von Dresden. Sr. Antonia, die zusammen mit zwei weiteren Schönstatt-Schwestern das dortige Haus leitet, hat das besondere Glück einen Ruhestandsgeistlichen bei sich wohnen zu haben. Wie charmant dieser dann beim Frühstück mit den Urlaubern in Kontakt tritt, ist schon etwas ganz Wunderbares und konnte Herb selbst erleben. Dass die Urlauber dann daraufhin auch ganz bewusst  in den morgentlichen Gottesdienst in die Kapelle kommen und geistige Energie tanken können, ist eben ein großer Unterschied zum schnöden All-in-Urlaub am Ballermann.

Herb ließ es sich selbstverständlich nicht nehmen, abschließend darauf hinzuweisen, dass Kolping nach wie vor der größte katholische Anbieter von Familienerholung in Deutschland ist.

06.08.2018

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